Forschung

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Auf diesen Seiten informieren wir über aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe Professionsforschung.

 


Projekt

Leadership in German Schools (LineS2020)


Die Relevanz von Schulleitung für die Schulentwicklung sowie für die Leistungen von Schülerinnen und Schülern wird inzwischen international wie national konstatiert. Zwar liegen in Deutschland vereinzelt empirische Studien zum Schulleitungshandeln vor, jedoch fehlen bislang umfassende Befunde zu ihren Karrieren. So sind Fragen dazu, was das Amt der Schulleitung für Lehrpersonen attraktiv macht, warum Schulleitungen diese Position ergreifen und welche Gründe gegen einen Verbleib im Amt sprechen im deutschsprachigen Raum unzureichend erforscht. Dies ist vor dem Hintergrund eines zunehmenden Mangels an qualifizierten Bewerbungen für das Amt und angesichts recht häufiger Schulleitungswechsel von besonderer Brisanz. Das Projekt wirft daher die Frage auf, was das Amt der Schulleitung (un)attraktiv macht und welche Karrieremotive und Arbeitsplatzwechselabsichten Schulleitungen haben. Es nimmt dabei eine Vielzahl individueller und struktureller Bedingungsfaktoren in den Blick. Dabei werden auch die Rolle von Unterstützungsangeboten (z.B. Mentoring) und von Qualifizierungsmaßnahmen (Professionalisierung) berücksichtigt. Darüber hinaus wird untersucht, wie diese Faktoren mit dem doppelten Anspruch an Schulleitungen zusammenhängen, Schulen in der Verwaltung stabil und effizient zu führen sowie gleichermaßen Schulen anpassungsfähig und flexibel durch Schulentwicklung zu gestalten (Perspektive der Ambidextrie). Grundlage der Studie ist ein für Deutschland repräsentativer Datensatz (n = 405) zu Schulleitungen an allgemeinbildenden Schulen, der über den Felddienstleister forsa GmbH im Rahmen einer Online-Befragung erhoben wurde. Das Projekt nutzt ein Messwiederholungsdesign, um die teilnehmenden Schulleitungen im Abstand von mehreren Jahren wiederholt zu befragen. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Prof. Dr. Colin Cramer und Dr. Jana Groß Ophoff (Tübingen), PD Dr. Marcus Pietsch (Lüneburg) und Prof. Dr. Pierre Tulowitzki (Windisch, Schweiz).



Publikationen


N.N.



Präsentationen


N.N.



Über uns

Die Arbeitsgruppe für »Professionsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Fachdidaktiken« wird von Prof. Dr. Colin Cramer geleitet. Die Professur ist sowohl in der Abteilung Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft als auch an der Tübingen School of Education (TüSE) angesiedelt. Die Forschungsschwerpunkte der Professur sind der Lehrerinnen- und Lehrerberuf sowie die Professionalisierung in der Lehrerbildung.

Forschungsziel

Die Professionsforschung (Forschung zum Lehrerinnen- und Lehrerberuf) hat zum Ziel zu verstehen, wer Lehrerinnen und Lehrer sind, in welchen Kontexten sie arbeiten und wie sie sinnvoll für ihre Aufgaben qualifiziert werden können.

Links

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Google Scholar

Profil auf Homepage der Universität

Tübingen School of Education

Institut für Erziehungswissenschaft

Abteilung Schulpädagogik

 

Research – Relevance – Responsibility. Exzellenz in der Lehrerbildung – Etablierung innovativer Strukturen an der Tübingen School of Education (TüSE) wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Kontakt

Telefon:
+49 (0)7071 29-78314
(Gabriela Knuth, Sekretariat)
+49 (0)7071 29-72729
(Prof. Cramer)

E-Mail:
colin.cramer@uni-tuebingen.de

Adresse:
Prof. Dr. Colin Cramer
Eberhard Karls Universität Tübingen
Tübingen School of Education
Wilhelmstraße 31 | Raum 204
72074 Tübingen

Sprechstunde (Prof. Cramer):
in der Vorlesungszeit:
Mittwoch 14.15 bis 15.45
in der vorlesungsfreien Zeit:
Termine finden Sie hier
(Anmeldung per E-Mail erforderlich)